Was früher undenkbar schien ist heute in immer mehr Unternehmen Realität: Haustiere, vor allem Hunde, am Arbeitsplatz. Laut aktuellen Studien erhöhen die Vierbeiner die Produktivität und Arbeitsmoral der Mitarbeiter. Aber das sind längst nicht die einzigen Vorteile.

Wie Vierbeiner im Büro den Stress mindern

Wer sich beim Gassi gehen regelmäßig bewegt, stärkt sein Immunsystem und entwickelt seltener Allergien sowie Asthma. Auch der Stresslevel wird reduziert, da man insgesamt zufriedener ist und das Risiko in eine Depression zu fallen deutlich sinkt. Bereits seit vielen Jahren werden Hunde therapeutisch in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Heute weiß man, dass bei einer positiven Begegnung zwischen Mensch und Hund bei beiden das sogenannte „Feel-Good-Hormon“ Oxytocin freigesetzt wird. In vielen Fällen ist genau dieses Hormon Basis des therapeutischen Erfolgs, da es die Stresshormone Insulin und Cortisol im Blut linear senkt. Zu guter Letzt lernt man durch einen Hund oftmals schneller und häufiger neue Menschen kennen und fühlt sich dadurch besser integriert sowie angenommen.

Hunde

Höhere Arbeitsmoral und bessere Atmosphäre

Eine aktuelle Befragung aus den USA, an der 200 Personaler und 1.000 Angestellte teilnahmen, verdeutlicht die positiven Effekte für Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen. 53 % der Teilnehmer, die aktuell in einem Unternehmen arbeiten, dass keine Haustiere erlaubt, gaben beispielsweise an, eher bei ihrem jetzigen Arbeitgeber zu bleiben, wenn dieser Hunde und Co im Büro akzeptieren würde. Mit 70 % sind fast dreiviertel der Teilnehmer der Meinung, dass ein Haustier positive Auswirkungen auf die Arbeitsmoral und die Atmosphäre am Arbeitsplatz insgesamt hat. Auch bei der Star Finanz sind Hunde im Büro bereits seit vielen Jahren gern gesehen. Aktuell begleiten mit Billy, Odin, Luna, Joplin, Kessy und Mo insgesamt sechs Vierbeiner ihre Herrchen und Frauchen täglich zur Arbeit.

Positive Effekte wissenschaftlich untermauert

Die positiven Auswirkungen von Hunden im Büro werden auch von wissenschaftlicher Seite untermauert. Management-Professor Randolph T. Baker von der Virginia Commonwealth University hat vor vier Jahren in einer Untersuchung das Stresslevel von drei unterschiedlichen Mitarbeitergruppen untersucht. Die Gruppe, die ihren Hund während der Arbeitszeit mit im Büro hatte, lag im Gesamtverlauf des Tages immer deutlich unter den Gruppen ohne Hund. Und eine aktuelle Studie der Universität Michigan mit 120 Teilnehmern kommt zu dem Ergebnis, dass durch die Anwesenheit von Hunden die Zusammenarbeit, das ethische Verhalten und gegenseitiges Vertrauen in Unternehmen verbessert wird. Und ganz abgesehen von wissenschaftlichen Daten und Fakten sind es häufig einfach die kurzen Kuscheleinheiten, die durch einen stressigen Tag helfen und die, gibt es obendrauf.

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Über den Autor

Dana ist Leiterin Personal bei der Star Finanz. Wenn sie sich nicht gerade um Themen wie Personalmarketing, Recruiting, Personalentwicklung, Organisation von Weiterbildungsmaßnahmen oder Events kümmert, ist Dana sportlich (Triathlon) unterwegs oder auf Reisen – gern auch in Kombination.

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