Die „Zulieferer“ unter den FinTechs haben großes Marktpotenzial: Ihre Kompetenz reicht von Customer-Service-Automatisierung über Videolegitimierung und Customer Journey bis hin zu Big Data Rating. Vor der rasanten Entwicklung der jungen, webbasierten Unternehmen können sich auch klassische Finanzdienstleister nicht länger verschließen. Wie die PwC-Studie „Blurred Lines: How FinTech is shaping Financial Services“ belegt, bieten vor allem neue Cloud-Konzepte, Software-as-a-Service (SaaS) oder die Bereitstellung offener Schnittstellen (Application Program Interfaces/API) Banken eine gute Möglichkeit, um ihre Prozesse zu optimieren. Die moderne Datenanalyse eröffnet neue Potenziale für Versicherungen und im Bereich Asset sowie Wealth Management, während Robo-Advisors eine kostengünstige Anlagenberatung ermöglichen.

Chance erkannt

60 Prozent der Befragten haben diese Chancen erkannt und FinTechs bereits als Herzstück ihrer Strategie implementiert. Wie die Studie weiter belegt, arbeiten in der Finanzbranche schon 32 Prozent aller Finanzdienstleister in Form von Kooperationen mit FinTechs zusammen.

Fazit
FinTechs eröffnen Finanzdienstleistern viele Möglichkeiten, um ihr Geschäft weiter auszubauen. Sie sollten diese daher nicht als Gefahr sehen, sondern sie in ihrer Unternehmensstrategie berücksichtigen, um neue Wege am Markt zu gehen.

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Über den Autor

Bernd ist seit 2001 Geschäftsführer bei der Star Finanz und seit 2014 Vorsitzender der Geschäftsführung. Er ist stets auf der Suche nach Trends und innovativen Lösungen rund um die Themen Finanzen, Banking und Payment. Abseits des Büros ist Bernd leidenschaftlicher Anhänger des 1. FC Köln.

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