Facebook will eine Bezahlfunktion in seinen Messenger integrieren, Snapchat hat bereits im Herbst letzten Jahres eine Zahlungsfunktion eingeführt – Payment-Funktionalitäten stehen derzeit sehr hoch im Kurs von Messengern. Kein Wunder, denn Geld ist eine reine Information und kann via Messenger schnell und kostengünstig ausgetauscht werden. Und ganze Apps für einzelne Verwendungszwecke herunterzuladen und sich überall neu zu registrieren, ist für viele Nutzer heutzutage ein Hindernis.

Barrierefreies Nutzererlebnis

Die Bezahlung via Messenger ist da deutlich einfacher. So nutzen Facebook und Snapchat die bereits bestehende User-Basis und bringen die Funktion zu den Nutzern. Messenger werden damit zur wichtigsten Plattform im digitalen Ökosystem, in dem die Verfügbarkeit einer Zahlungsfunktion Grundvoraussetzung ist. Um das Vertrauen der User zu gewinnen, werden – wie Snapchat schon heute zeigt – mit Peer-to-Peer-Transaktionen von Kleinstbeträgen starten. Künftig wird es dann einfach möglich sein, Rechnungen via Facebook-Messenger zu zahlen, wie es der in Colorado ansässige Zahlungsdienstleister BillHero über einen Chatbot ermöglicht, oder freundliche Mahnungen via WhatsApp zu versenden. Damit will das Hamburger Start-Up CellectAI das Inkassowesen erneuern.

Fazit
Die nahtlose Integration von Payment-Funktionen in Messengern sorgt für ein barrierefreies Nutzungserlebnis – das zudem auch noch stark automatisiert abläuft. Online-Überweisungen via Chat-App werden so künftig zu unserem Alltag gehören.

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Über den Autor

Thomas ist in der Unternehmenskommunikation der Star Finanz für Social Media verantwortlich. Wenn er nicht gerade auf der Suche nach neuen Themen in den Bereichen Banking, Payment und E-Commerce ist, tobt er sich u.a. auf dem Basketballplatz aus.

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