Was machst du in deinem Job als Software Developer?
Ich entwerfe, konstruiere und erschaffe. Und manchmal zerstöre ich auch wieder.

Ich baue kleine mickrige Fischerhütten, mittelgroße Wohnhäuser und stattliche Kathedrahlen, nur bestehen meine Mauern nicht aus Stein, sondern aus Buchstaben und Sonderzeichen.

Und da diese digitalen Ressourcen quasi unbegrenzt sind, kann man im Gegensatz zum haptischen Kathedralenbau ganz einfach mit einer kleinen Besenkammer beginnen, ohne schon den ganz großen Plan fertig zu haben.

Es läuft dann meist so – erst die Besenkammer, dann eine Küche (die auch gleichzeitig Bad ist) und nebenan ein kleines Wohn- und Schlafzimmer. Die Abstellkammer, in der sich auch die dreckige Wäsche sammelt, wird schnell zu klein und abgerissen und durch einen größeren Vorratsraum ersetzt. Der Essensgeruch sollte aber besser nicht ins Schlafzimmer gelangen, deswegen gibt‘s ein neues abgetrenntes Stockwerk mitsamt Ehebett und zwei Kinderzimmern für die Zukunft. Und wo wir schon dabei sind, lass‘ uns gleich die Küche in ein separates Haus verlegen, damit der Koch gleich mit auf dem Grundstück wohnen kann. Und wir brauchen zwei Haustüren, drei Tiefgaragen, fünf Rosengärten und dreizehn Partykeller. Die Treppe wird zum Fahrstuhl, die Dachterrasse zum Hubschrauberlandeplatz und das Musikzimmer zum Ballsaal.

Für mich sind dabei zwei Dinge elementar. Erstens das Team. Je größer ein Haus wird, desto mehr Leute brauchen wir, die daran mitarbeiten und die die verschiedensten Rollen einnehmen. Entwickler, Architekten, Designer, Forscher, Hausmeister, Koordinatoren, Analysten, Mediatoren… Jeder trägt seinen Teil zum Gesamtgelingen bei und jeder kann seine individuellen Gaben einbringen, egal ob digital oder analog. Gemeinsam und miteinander. Zweitens die Iteration: Immer wieder bauen und verbessern, Teile wegschmeißen und neumachen, besser machen. Schritt für Schritt hin zur Exzellenz.

Was hast du vor deiner Zeit bei der Star Finanz gemacht?
Studiert, erst evangelische Theologie, dann Medieninformatik. Daher vielleicht auch mein Faible für Zimmermanns-Analogien.

Ich habe bei der Star Finanz meine Bachelorarbeit über Machine-Learning zur automatischen Umsatzkategorisierung geschrieben.

Welches Projekt/welche Aktion bei der Star Finanz ist dir in besonderer Erinnerung geblieben?
Auf dem ersten Hackathon des Sparkassen Innovation Hubs haben wir 2016 als so ziemlich erster Anbieter einen Alexa-Banking-Skill entwickelt. „Alexa, wie viel Geld hab ich auf meinem Konto?“.
Zu der Zeit haben wir damit echt einen Nerv getroffen und einen Stein ins Rollen gebracht, der immer noch rollt. Das war eine coole Erfahrung – mit einer einfachen Vision und 36 Stunden coden etwas so Großes zu erschaffen.

(Video davon gibt’s hier: https://www.youtube.com/watch?v=5aWLkWd2Tlk)

Was ist das Besondere an der Arbeit bei der Star Finanz?
Die Menschen. Hier kann jeder sein wie er ist – und diese Freiheit und die gegenseitige Wertschätzung und das Vertrauen wirkt sich massiv auf meine Kreativität und Produktivität aus.

Was machst du in deiner Freizeit gern?
Drohne fliegen und Cabrio fahren und manchmal beides gleichzeitig. Außerdem versuche ich ­­mich im Kung Fu und im Elbischen.

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Über den Autor

Thomas ist in der Unternehmenskommunikation der Star Finanz für Social Media verantwortlich. Wenn er nicht gerade auf der Suche nach neuen Themen in den Bereichen Banking, Payment und E-Commerce ist, tobt er sich u.a. auf dem Basketballplatz aus.

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