Die Digitalisierung führt in vielen Bereichen des Lebens zu signifikanten Veränderungen – so auch im Bereich Banking. Unterwegs den Kontostand überprüfen oder rasch noch eine Überweisung tätigen – Menschen sind in Sachen Bankgeschäfte zunehmend mobil. In Zukunft dürfte sich dieser Trend noch weiter verstärken. Doch obwohl die Entwicklung klar in Richtung mobil und online geht, haben stationäre Filialen, nicht zuletzt aufgrund der persönlichen Beratung vor Ort, nach wie vor ihren festen Platz beim Kunden. Banken wiederum müssen sich auf die veränderten Bedürfnisse seitens der Kunden einstellen und sehen sich angesichts verschärfter Regulierungen, niedriger Zinsen und hohem Kostendruck enormen Herausforderungen gegenüber.

Aktuell wird öffentlich viel darüber gesprochen und diskutiert, welche Anforderungen Banken und Sparkassen künftig erfüllen müssen und wie sie sich zukunftssicher aufstellen können. Wir wollen die Diskussion vertiefen und rufen deshalb zu einer Blogparade auf.

Wir möchten die spannendsten, interessantesten und kontroversesten Beiträge und Meinungen zusammentragen. Dafür laden wir dich ein, an unserer Blogparade #BankingderZukunft teilzunehmen und einen Beitrag zu verfassen, mit deinen Erfahrungen, deinem Standpunkt und deinen Ideen. Wir freuen uns, wenn du dabei bist und uns deine Sicht auf das sehr breit gefächerte Thema mitteilt.

Als mögliche Orientierung dienen diese Fragen:

  • Brauchen wir in Zukunft noch Filialen?
  • Welche Rolle werden technische Geräte wie Smartphones, Smartwatches, Datenbrillen und Co. in Zukunft für das Banking spielen?
  • Wodurch zeichnet sich eine zukunftsfähige Bank aus?
  • Welche Rolle spielt das Thema Big Data?
  • Welchen Stellenwert wird die persönliche Beratung zukünftig spielen?
  • Wird Bargeld irgendwann überflüssig?

So kannst du bis zum 17.11.2017 an der Blogparade #BankingderZukunft teilnehmen:

Schritt 1:
Veröffentliche einen Artikel zum Thema „Banking der Zukunft“ auf deinem Blog. Wenn du keinen eigenen Blog betreibst, schreibe gerne einen Xing- oder LinkedIn-Artikel oder einen Kommentar hier im Blog mit deiner Sicht.

Schritt 2:
Verweise innerhalb deines Beitrags in deinem eigenen Blog auf die Blogparade (Link auf diesen Artikel). Du kannst alternativ auch auf einen bereits früher veröffentlichen Beitrag in deinem Blog verlinken.

Schritt 3:
Hinterlasse einen Kommentar in diesem Aufruf-Artikel mit dem Link zu deinem Beitrag.

Im Anschluss an die Blogparade ist die Erstellung einer Zusammenfassung, inklusive der Links zu allen Beiträgen, geplant.

Dauer:
Die Blogparade endet am Freitag, 17.11.2017.

Weitersagen bitte!

Teile diesen Aufruf gerne mit deinem Netzwerk, zum Beispiel über Twitter, Facebook, Xing oder Linkedin. Der Hashtag für diese Blogparade lautet: #BankingderZukunft

Wir freuen uns auf deine Beiträge!

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Über den Autor

Thomas ist in der Unternehmenskommunikation der Star Finanz für Social Media verantwortlich. Wenn er nicht gerade auf der Suche nach neuen Themen in den Bereichen Banking, Payment und E-Commerce ist, tobt er sich u.a. auf dem Basketballplatz aus.

14 Kommentare

  1. Pierre Stern am

    Guten Tag,

    die Zukunft der Banken richtet sich nicht mehr konzentriert auf den Absatz von Produkten sondern parallel auf den Einbezug von ko-kreativen Elementen in Form von Erfahrungen und Interaktionen der Kunden. Das Marketing positioniert sich insofern nicht nur unternehmensgetrieben sondern zusehends interaktiv und kundengetrieben.

    In den letzten Jahren haben bereits zahlreiche namhafte Unternehmen wie Cisco, Dell, Proctor& Gamble, Sony, Starbucks und Unilever, die Kundenintegration (co-creation) in ihren Geschäftsstrategien implementiert. Auch im Finanzsektor treten einzelne Anbieter diesbezüglich in Erscheinung. So setzt seit 2009 die Fidor Bank Ihre Kunden (Community) in zahleichen unternehmerischen Entscheidungen in Bereichen der Produktpolitik, Produktentwicklung, Marketing, etc. durch Methoden wie Bonussysteme, Produkttests sowie Lead-User Ansatz ein. Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich von Innovationen bieten österreichische Sparkassen an, in der eine online geführte Co-Creation Plattform namens „S- Lab“ angewandt wird. Oder die Sparkasse Lüneburg integriert ihre Kunden in die Sponsoring Aktivitäten.

    Neben Anbieter-Kunden Interaktionen werden zunehmend Kunde-zu-Kunde-Interaktionen auf unterschiedlichen Online Plattformen beobachtet, die wertschöpfende Aktivitäten entfalten können. Diese sind von Anbietern in Form von Chats, Foren, Mails in Markennetzwerken umsetzbar. Bankenkunden suchen über einschlägige Portale ihre Erfahrungen aus. In diesem Prozess spielt die Community eine essentielle Rolle als Bewahrer von kulturellen und affektiven Ressourcen sowie dem Kollektivthema. Die Community tritt folglich als eine Art Markenkurator auf.

    Beispiele der Kundenintegration:

    Öffentlichkeitsarbeit:

    Wie wäre es sämtliche Laufsportler/ innen mit Ihrem gelaufenen Distanzen als Bonuspunkte in bestimmte Sparkassenprojekte mit einzubeziehen. Bspw. Zur Abwägung der sozialen, kulturellen, gemeinnützigen
    Förderung. Wie das technisch gelingen kann zeigen bereits andere Branchen wie die Berliner Wasserwerke in Kooperation mit Adidas Runners oder die Laufapp MovingTwice in Kooperation mit der Comdirect Bank.

    Innovation:

    Das Girokonto 2020 mit Kunden gemeinsam entwickeln und einen öffentlichkeitswirksamen Aufruf starten. Gerne Schulen mit einbeziehen. Und durch Online Communties ergänzen. Innovatoren beteiligen sich durch integrative Beiträge in unterschiedlichen Rollen (Anspruchsformulierer, Ideenlieferant, Evaluierer, (Ko-)Entwickler, Tester.

    Ich freue mich auf weitere Anregungen und einen Erfahrungsaustausch.

    Pierre Stern

  2. Vor „erst“ 10 Jahren hatte das iPhone in Deutschland Einzug gehalten und somit die Kommunikation/ Information der Endverbraucher von Jahr zu Jahr gravierend verändert.

    Der „Treffpunkt“ bis dahin, für sämtliche Geld-/Anlageberatungen, war die regionale Bank/V.-Makler o.ä. mit ihren Filialen/Büros, welche sich jedoch überholt haben. Die bisher verzweifelten Versuche, der Feinjustierung hier und dort, wird nicht ausreichen. Vielmehr stellt sich die Frage, ob eine regionale Vollbank nicht mehrere kleine Info-/Beratungspoints benötigt, denkbar shop-in-shop in Einzelhandelsfläche, bei Stb. und RAe oder dass die vorgenannten Branche in die „ehemaligen Filialen“ Einzug halten.
    Also teilweise ganz neue Kontaktpunkte und Synergie-Effekte.

    Des weiteren sollte das know how besser genutzt werden. Die Abtlg. Onlinebanking+IT könnten sich als Beratungsunternehmen aufstellen, um die Digitalisierung voranzutreiben, zu optimieren o.ä.
    Manche KMU haben diese Trend entdeckt und stellen interne Fachabtlg./Dienstleistungen auch Dritten zur Verfügung. Ein Handwerker kann ein Serienmailing mit Flyer nicht selbst von Idee bis zum Versand umsetzen – was jedoch für die IT/Postabteilung des KMU kaum Mehraufwand bedeutet, da die Abläufe bekannt, Falz-/Kuvertiere-Maschinen vorhanden sind.
    Die sonst unwirtschaftliche Abteilung wird hierdurch sogar zum Profitcenter.

    Aktuell werden Kontoumsätze noch nicht just intime verbucht, sodass der technikaffine User auf Kreditkarten bzw. hierauf basierende Konten zurückgreift. Dies wird sich Ende 2018 voraussichtlich ändern, sodass Smartwatches vielleicht nochmals eine Chance haben aus der Versenkungen zu kommen. In diesem Zusammenhang ist bspw. auch fraglich, warum gewisse Banken(Gruppen) die push-Möglichkeiten zwar technisch umgesetzt haben, dies jedoch kostenpflichtig anbieten und somit Nischenbanken diesen Markt überlassen.
    Einen boom könnten die Smartwatches oder -Bänder im Bereich Pay (-Wallet) erlangen.

    Die Banken müssen den Kunden in Fokus stellen und nicht das Produkt, in diesem Zusammenhang sollte es halt nicht beim Lippenbekenntnis beleiben. BigData kann in diesem Zusammenhang eine Unterstützung sein, jedoch aber nicht die Basis der Beratung.

    Bargeld wird langfristig vom Markt verträngt, kurz- und mittelfristig jedoch nicht, denn weder die Bank-Mitarbeiter haben die Fachkompetenz*, noch wurden die KMU von den Banken umworben bzw. auf den aktuellen Stand (technisch + Konditionen) gebracht. Hinzu kommt das Endverbraucher-Erlebnis: die bisher negative Haltung der Zahlungsempfängers, der Mindestumsätze o.ä. vorgegeben hatte.
    *(aus eigener Erfahrung – örtliche Bank: Mitarbeiter haben vor wenigen Wochen Girocard kontaktlos erhalten, selbst die Funktionen nicht eingesetzt, bzgl. einem Problem wurden bisher 6 Stellen kontaktiert, bisher immer noch keine Lösung vorhanden)

    Bedauerlicherweise sind die Banken immer noch der Meinung, dass man die Angelegenheit aussitzen kann und verkennen, dass durch SEPA und PSD2, die Mitbewerber im Ausland, bei Interesse „Speedboote“ für Kunden/Produkte usw. aussenden können, in einer bisher noch nie dagewesenen Art.
    Es ist doch unerheblich ob die IBAN mit DE und XY beginnt, auch die Verifizierung in der Filiale ist nicht zwingend durch NFC oder AUTHADA &Co.

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