Seit Samstag ist in München das traditionelle Oktoberfest, das größte Volksfest der Welt, in vollem Gange. Über sechs Millionen Besucher werden in den kommenden gut zwei Wochen erwartet. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 79.000 Schweinshaxen und 235.000 Paar Schweinswürste gegessen sowie über 7,5 Millionen Liter Bier getrunken. Passend zum Fest gibt es auch die Oktoberfest App, die u.a. Auskunft über wichtige Termine gibt und zahlreiche Tipps für die Anreise und Unterkunft bereithält.

Wichtige Informationen und Tipps jederzeit griffbereit

Die kostenlose App für Android, iPhone und iPad ist in fünf Bereiche gegliedert: Neuigkeiten, Festgelände mit Geländeplan, Termine, Wiesn-Tipps und Freunde-Finder. Unter dem Punkt „Neuigkeiten“ gibt es vergleichbar mit der Timeline auf Facebook aktuelle Artikel, Fotos und Videos aus der Wiesn-Redaktion von www.muenchen.de. Der Geländeplan ist eines der umfangreichsten Feature der Applikation. Auf ihm sind über 700 Örtlichkeiten vermerkt. Über die Suchfunktion kann sich der Nutzer schnell einen Überblick u.a. über Geldautomaten, Taxistände, Haltestellen und Gepäckaufbewahrungsmöglichkeiten informieren. Der Punkt „Termine“ beinhaltet alle Veranstaltungen des Oktoberfests. Und mit dem „Freunde-Finder“ kann man auf Wunsch bequem seinen Standort markieren, die Info über einen favorisierten Messenger mit Freunden teilen und so gemeinsam die Wiesn erleben.

Oktoberfest 2019: Digitale Wiesn 4

Zeitersparnis dank KI-Unterstützung

Einen Platz in einen der großen Bierzelte zu ergattern, zählt zu den großen Herausforderungen auf dem Oktoberfest – insbesondere am Wochenende und am Feiertag. Neben einer zentralen Reservierungsstelle, die telefonisch erreichbar ist, bieten inzwischen viele Betreiber die Möglichkeit, einen Tisch online oder über eine entsprechende App zu reservieren.

Und auch wenn es um das leibliche Wohl geht, setzen erste Gastwirte auf digitale Unterstützung. Bereits im vergangenen Jahr implementierte bspw. der Betreiber des Ammerzelt ein System, dass alle bestellten Speisen auf den Tellern scannt und so einen Sekundenschnellen Überblick zur Anzahl und Art der ausgelieferten Gerichte gibt. Inzwischen erkennt das System nahezu 20 Speisen fehlerfrei. Aufgrund der digitalen Unterstützung kann der Einkauf nun deutlich schneller benötigte Lebensmittel besorgen bzw. Engpässe frühzeitig erkennen. Perspektivisch soll das System mit dem Kassensystem verbunden werden, wodurch sich der Betreiber eine deutliche Zeitersparnis bei der Bezahlung erhofft.

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Über den Autor

Thomas ist Teamleiter Unternehmenskommunikation bei der Star Finanz und hier für Pressearbeit und Social Media verantwortlich. Wenn er nicht gerade auf der Suche nach neuen Themen und Trends in den Bereichen Banking, Payment und Digitalisierung ist, tobt er sich u.a. auf dem Basketballplatz aus.

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