Seit 14. Juni schaut die gesamte Fußball-Welt gespannt nach Russland. Insgesamt 32 Nationen kämpfen hier in 64 Spielen um den WM-Titel. Zu den Austragungsorten zählen unter anderem Sotchi, Sankt Petersburg und natürlich Moskau. Laut einem vorläufigen Bericht wurden insgesamt 683 Milliarden Rubel, etwas über neun Milliarden Euro, von staatlicher Seite für die Vorbereitung und Durchführung der Weltmeisterschaft 2018 ausgegeben. Das Event der Superlative setzt auch auf zahlreiche digitale Innovationen.

Goal-Line-Technologie

Wie bei der Premiere vor vier Jahren kommt auch in diesem Jahr eine spezielle Goal-Line-Technologie zum Einsatz. Insgesamt 14 Hochgeschwindigkeitskameras übermitteln innerhalb einer Sekunde ein Signal an die Uhr des Schiedsrichters, um anzuzeigen, ob der Ball die Torlinie überquert hat. Erstmals steht den Unparteiischen zudem ein Video-Schiedsrichter zur Verfügung. Allerdings kommt dieser nur zum Einsatz, um Fehlentscheidungen zu korrigieren, die einen klaren Einfluss auf das weitere Spielgeschehen haben. Der Hauptschiedsrichter kann entscheiden, ob er sich den Sachverhalt selbst am Monitor anschaut, oder sich auf das Urteil seines Kollegen verlässt.

Ball ermöglicht Interaktion mit Smartphones

Auch im Spielgerät der WM steckt eine Menge Digitalisierung. Der Adidas Telstar 18 ist angelegt an den originalen Telstar, der für die Weltmeisterschaft in Mexiko 1970 hergestellt wurde. Es war die erste Weltmeisterschaft, bei der ein weißer Ball zum Einsatz kam. Vor der Einführung des Farbfernsehens war das Spielgerät mit schwarzen Fünf- und weißen Sechsecken eine Design-Revolution gewesen. Der Name Telstar steht für „Star of Television“. Die Version 2018 enthält unter anderem einen eingebetteten Chip zur Near-Field-Communication (NFC), der die Interaktion mit Smartphones ermöglicht. Jeder Ball generiert eine einzigartige Kennung, dank der die Nutzer exklusive Inhalte und Informationen freischalten können. In den Entwicklungsprozess des neuen Balls waren unter anderem Manchester United, Real Madrid sowie die kolumbianische Nationalmannschaft involviert. Der Telstar 18 soll vor allem dabei helfen, Wearables im Sport noch besser zu etablieren.

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Über den Autor

Thomas ist in der Unternehmenskommunikation der Star Finanz für Social Media verantwortlich. Wenn er nicht gerade auf der Suche nach neuen Themen in den Bereichen Banking, Payment und E-Commerce ist, tobt er sich u.a. auf dem Basketballplatz aus.

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