Jederzeit erreichbar und informiert sein – sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld sind immer mehr Menschen „always on“. Allein seit 2012 ist die mobile Nutzung auf Smartphones und Tablets um 185 Prozent gestiegen. Entscheider bei Unternehmens-, Firmen- sowie größeren Gewerbekunden nutzen mobile Endgeräte heute zunehmend auch im Büro und Zuhause ganz selbstverständlich als eine Art digitaler Arbeitsplatz. Star Finanz, Deutschlands führender Anbieter von Online- und Mobile-Banking-Lösungen, präsentiert im Rahmen einer Infografik Zahlen zur Digitalisierung im Firmenkundengeschäft.

Mehrheit bevorzugt digitalen Zugang zu Bankendienstleistungen

Demnach nutzen inzwischen 80 Prozent der kleinen Unternehmen und Gewerbekunden hierzulande Online-Banking.[1] Auch wenn es um die Durchführung von Bankendienstleistungen geht, bevorzugt mit 70 Prozent die deutliche Mehrheit der Firmenkunden einen digitalen Zugang.[2] Mobile Anwendungen, die per Cloud mit Software-Lösungen für den PC beziehungsweise Mac verbunden sind, versetzen Entscheider heute in die Lage, unabhängig von Ort und Zeit Geschäftskonten zu überblicken, die Liquidität eines Unternehmens zu steuern oder die Entwicklung der Salden im Blick zu behalten.

Dr. Christian Kastner, Geschäftsführer Star Finanz

Digitale Angebote als wichtige Ertragssäule

In Zukunft dürfte sich der Digitalisierungsgrad im Firmenkundengeschäft weiter erhöhen. Insbesondere bei Unternehmen, deren Kerngeschäft bereits digitale Prozesse beinhaltet, wächst der Anspruch auf eine digitale Abbildung der Querschnittsprozesse. „So erwartet beispielsweise ein Handwerker oder Einzelhändler, dass es auch digitale Lösungen für seine Buchhaltung, Steuerablage oder die Rechnungsstellung gibt. Finanzinstitute müssen entsprechende Lösungen zur Verfügung stellen, um für diese Zielgruppe langfristig relevant zu sein und sich zukunftssicher aufzustellen“, erklärt Dr. Christian Kastner, Geschäftsführer der Star Finanz. Laut Boston Consulting Group erwirtschaften Sparkassen und Banken in fünf Jahren bereits 30 Prozent und somit fast ein Drittel ihrer Erträge im Firmenkundensegment über digitale Angebote und Kanäle.[3] Ein Firmenkunde erwartet heute, dass er zum Beispiel ein Konto genauso schnell und einfach eröffnen kann wie ein Privatkunde. Abgesehen davon profitieren Finanzinstitute, dank effizienter Prozesse und geringeren Kosten, selbst von einem höheren Angebot digitaler Lösungen.

Die Grafik kann hier heruntergeladen werden.

Quellen:

[1] Roland Berger, 2017

[2] Bearing Point, Oktober 2016

[3] The Boston Consulting, 2018

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Über den Autor

Birte ist Pressesprecherin bei der Star Finanz und hält in dieser Funktion immer die Augen offen, um frühzeitig neue Trends in den Bereichen Digitalisierung und Banking zu identifizieren. Privat ist sie sehr gern mit dem Fahrrad unterwegs.

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