Ob Kredite, Cash Management oder Factoring: Viele Unternehmerinnen und Unternehmer erwarten von ihren Sparkassen zusätzliche digitale Services und einen einfachen Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten. Mit der Corona-Krise erhöht sich der Bedarf hier sogar. Wie gehen Finanzdienstleister also mit den Erwartungen um? Und welche digitalen Services entwickeln sie?

Die Star Finanz will Antworten auf den sich wandelnden Bedarf auf Firmenkundenseite finden: In einem von der Star Finanz initiierten und den Betriebswirtschaftlichen Blättern (BBL) moderierten Gespräch erläutern Experten der Star Finanz und des Sparkassen Innovation Hubs sowie ihre Partner aus dem Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe, dem Mittelstand und der FinTech-Welt, wie sie auf die sich verändernden Anforderungen seitens der Firmenkunden eingehen und welche dies überhaupt sind.

Digitaler Roundtable: Kundennutzen hat oberste Priorität 2

(Oben v.l.n.r.: Jan Aulerich, Harald Roos, Thomas Hellerich. Unten v.l.n.r. Stephan Heller, Jens Rieken, Christian Eymery)

Als die Star Finanz und die BBL die Teilnehmerrunde eingeladen haben, war noch nicht absehbar, dass Corona wenige Monate später das alles beherrschende Thema sein würde. Aus der Live-Runde vergangener Jahre [BBL-Roundtable: „Sparkassen als digitaler Lebensbegleiter“] wurde erstmals ein virtuelles Treffen, bei dem die Gäste über die gesamte Republik verstreut waren. Als Experten dabei waren:

  • Jan Aulerich, Researcher der Star Finanz
  • Jens Rieken, Leiter des Sparkassen Innovation Hub
  • Harald Roos, Firmenkundenvorstand der Frankfurter Sparkasse
  • Christian Eymery, Geschäftsführer der Deutschen Factoring Bank
  • Stephan Heller, Gründer und CEO FinCompare
  • Thomas Hellerich; Gründer und CEO der Samhammer AG

Gemeinsam skizzierte die Expertenrunde in dem virtuellen Roundtable Umsetzungswege zu einem zunehmend digitalisierten Firmenkunden-Banking. Im ersten Teil des Gesprächs standen dabei die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Firmenkundengeschäft im Mittelpunkt.
Diskutiert haben die sechs Experten ferner über digitale Formen des Kundendialogs, über Probleme auf den digitalen Antragsstrecken und welche Rolle Fintechs eigentlich im Innovationsprozess spielen können und sollen. Wichtig war dabei auch, einmal grundsätzlich die Frage zu klären, was Digitalisierung im Firmenkundengeschäft eigentlich für die Sparkassen-Finanzgruppe bedeutet.

Evolutionäre statt revolutionäre Veränderungen

Aber wie kann es gelingen, digitale Geschäftsmodelle dauerhaft und erfolgreich zu etablieren? Diese und weitere Fragen zur Zukunft des digitalisierten Firmenkundengeschäfts standen im Mittelpunkt des zweiten Teils des Roundtables. Weitgehend einig waren sich die sechs Experten darüber, dass das Firmenkundengeschäft digitaler werden muss – das gilt für Kundenkontakte wie Antragsverfahren gleichermaßen. Ein neuer Weg zu Unternehmen sind digitale Plattformen. Sind könnten in den kommenden Jahren zu einer wichtigen Säule werden. Dass der persönliche Kontakt zwischen Berater und Kunden unbedingt digital ergänzt werden sollte insgesamt aber ein Muss bleibt, wurde von allen Teilnehmern unterstützt.

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Über den Autor

Thomas ist Teamleiter Unternehmenskommunikation bei der Star Finanz und hier für Pressearbeit und Social Media verantwortlich. Wenn er nicht gerade auf der Suche nach neuen Themen und Trends in den Bereichen Banking, Payment und Digitalisierung ist, tobt er sich u.a. auf dem Basketballplatz aus.

3 Kommentare

  1. suggeriert Roundtable nicht, dass alle Betroffenen am “Tisch” sitzen?

    wo sind die Firmenkunden KMU bzw. Großkunden?

    Des weiteren könnten die angesprochenen Punkte auch vor 5 Jahren oder 10 Jahren schon so auf der TOP stehen. (abgesehen von der Pandemie)

    • Hi Marc,
      vielen Dank für deine Rückmeldung. Wie im Beitrag dargelegt hätten wir gern einen physischen Termin durchgeführt. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen haben wir jedoch davon abgesehen. Bei der Besetzung haben wir uns dazu entschieden, ein mittelständisches Unternehmen mit einzubeziehen. Natürlich kann man eine solche Veranstaltung noch breiter aufstellen. Wir fanden sechs Teilnehmer jedoch bereits das Maximumm.

      VG Thomas

      • Hallo Thomas,
        leider gibt es ja keine Benachrichtigung, so dass ich erst soeben deine Stellungnahme gelesen hatte und ein kleiner Nachtrag liefern wollte.

        Insgesamt finde ich den Austausch in o.g. Form sinnvoll und auch zukünftig wünschenswert, daher hatte ich Tisch auch in “” gesetzt. (nicht nur in Corona-Zeiten)
        Die Verhältnismäßigkeit hatte ich insoweit bemängelt, dass ja 5 (rot) gegen 1 (Kunde) vertreten waren, also eher oval bzw. Pyramide – denn round wäre doch eher 3:3 oder ähnliches.

        Aber das ist vielleicht nur Ansichtssache.

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